Unsere Traumhochzeit

Hallo ihr Lieben,

am 10.06.2016 und 11.06.2016  war es soweit:

Wir gaben uns im Standesamt in Landau und in der Kirche in Klingen das Ja-Wort.

Diesem Tag bzw. diesen Tagen habe ich so lange entgegengefiebert und nun war es soweit. Ich weiß noch ganz genau, wie wir krampfhaft eine Location suchten oder als ich Laura und Julian Anfang des Jahres  interviewte und nun kann ich einfach von unserer Hochzeit berichten.

Aber wo fang ich denn jetzt an? Interviewe ich mich jetzt selbst? Das wäre etwas affig und ich kann ja auch schlecht schreiben, wie schön ich das Paar finde und wie toll sie das alles gemacht haben.

Deswegen schreibe ich jetzt einfach einmal drauf los.

Also, genau an unserem sechsten Jahrestag machte Dominic mir den Heiratsantrag. Damals rechnete ich nicht damit, aber uns war beiden klar, dass wir irgendwann heiraten möchten. Oft haben wir darüber gesprochen, vor allem wenn wir andere Brautpaare irgendwo gesehen haben. Ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie die wunderschönen Brautpaare sich in Thailand vor Traumkulissen ablichten ließen und wir von unserer Hochzeit fantasierten. Schnell war eigentlich klar, wie sie sein sollte: Ein großes Fest mit all unseren Liebsten und spät am Abend noch eine richtige Party.

Das „mit all unseren Liebsten“ war ziemlich schwer umzusetzen, da wir beide einen großen Familien- und Freundeskreis haben. Genau das, erschwerte die Suche nach einer perfekten Location, da die meisten nur für rund 60 Personen Platz hatten.

Doch am Ende fanden wir doch noch etwas!

Das Motto und die Location

Das Motto war eigentlich direkt klar- Vintage. Wir beide lieben diesen natürlichen Stil ohne viel Bling Bling und waren uns schnell einig wie wir es gerne hätten. Da wir uns für ein Datum im Sommer entschieden, sollte es eine Feier sein, bei der die Gäste auch draußen sitzen und erzählen können. Am liebsten wäre uns dabei eine grüne Wiese gewesen. Da man, wie man bei unserer Hochzeit sehen konnte, sich nicht auf das Wetter verlassen kann, wählten wir am Schluss eine Location bei der außen, so wie innen gefeiert werden konnte. Wir wählten für unsere Sommerhochzeit ein Grillbuffet. Kein alltägliches Grillbuffet, sondern schon dem Anlass entsprechend.

 

Farben

Die Dekoration sollte sanft sein, in schönen Rosatönen mit weiß und beige. Da wir beide es lieben, Dinge selbst zu gestalten, bastelten wir bis zum Schluss an PomPoms, Kerzengläsern, Vasen, Menükarten und Tischkärtchen. Alles bis ins kleinste Detail war aufeinander abgestimmt. Wir wählten für die Papeterie Kraftpapier und nahezu überall fand man sich in Spitzendetails  wieder.

 

Inspiration

Schon lange zuvor malten wir uns gerne unsere Hochzeit aus. Da wir im Geschmack zum Glück auf einer Wellenlänge sind, standen Motto und Farben eigentlich sofort fest. Inspirieren ließ ich mich vorallem durch Pinterest und Instagram. Gerne schaute ich was andere Bräute so ins Netz stellen und ich kann euch sagen, das ist eine richtige „Instabräutengang“ die sich da gegenseitig übertrumpfen mag. Die Ideen gefielen mir und einiges setzen wir auch so ähnlich um. Trotzdem überlegten wir auch vieles selbst, wie z.B. unsere Hochzeitswand mit allen anwesenden, verheirateten Gästen.

DSC_8651.jpg

Tischdeko/Raumgestaltung

Als wir zum ersten Mal den Zwillingshof in Heuchelheim besuchten, waren wir total überrascht, was sich hinter diesem „normalen“ Hof verbirgt. Ein tolles Restaurant mit schönem Mauerwerk, einer Bar, einem Flammkuchenofen und einer wirklich warmen und gemütlichen Atmosphäre. Der Innenhof ist eigentlich typisch für die Gegend mit vielen Blumen und Pflanzen bestückt.

Damit der Raum noch etwas festlicher wirkt, schmückten wir die Lampen mit rosafarbenen und weißen PomPoms, hängten Girlanden auf und nutzten einen alten Ofen für unsere  CandyBar. An einem Holzpfosten brachten wir viele Fotos von uns an, die uns in den letzten sechs Jahren zeigten.

Die Tische waren mit Blumensträußen, hellbeigen Tischläufern und vielen Teelichtern auf unser Farbkonzept abgestimmt.

Buffet

Wir entschieden uns für die Buffetform, auch wenn das viele für weniger festlich halten. Es gibt Vor- und Nachteile, ein Nachteil ist natürlich wenn die Location etwas überfordert ist, mit der großen Anzahl an Gästen. Natürlich gab es auch Stau an dem Grillbuffet und ein gemeinsames Anfangen ist unmöglich. Trotz allem würde ich mich immer wieder für die Buffetvariante entscheiden, da ich selbst auch nicht alles essen mag und gerne selbst entscheide was auf meinem Teller liegt.

Fotograf

Unsere Fotografin war die liebe Sarah von „meinLichtspiel“. Ich kannte Sarah schon, da sie öfter als Kindergartenfotograf gebucht wird und mag ihre offene und natürliche Art. Wir haben uns gegen ein Shooting entschieden und für eine Hochzeitsreportage. Das heißt Sarah begleitete uns ab der Kirche bis 22Uhr. Zusätzlich buchten wir eine Fotobox und diese Aufnahmen sind wirklich unbezahlbar!

Gefühle und Gedanken

Wenn wir an unsere Hochzeit denken, müssen wir beide immer lächeln- es war einfach wunderschön. Ich kann euch sagen, an diesem Tag findet ihr alles super und alle Sorgen und Ängste, dass etwas einem nicht gefallen könnte, waren urplötzlich weg.

Das Standesamt war bei uns eher unspektakulär, obwohl es die Standesbeamtin ganz toll gemacht hat. Danach gab es für die doch zahlreich erschienenen Gäste einen kleinen Sektempfang und anschließend waren wir mit unseren Trauzeugen und Partnern im Leinsweiler Hof essen.

Unseren großen Tag starteten wir gemeinsam in unserer Wohnung. Hier wurde ich dann von meiner Schwester und meiner Trauzeugin abgeholt, die gemeinsam wie drei weitere Freundinnen mit mir zum Friseur fuhren. Dies war einfach die coolste und beste Entscheidung. Ich war total relaxt und ließ die liebe Maria einfach machen. Meine Frisur und das Make-up dauerten drei Stunden und es war einfach sooooo toll. Ich habe mich wirklich gefreut nicht so allein zu sein und habe mit den Mädls noch ein bisschen gequatscht und Sekt getrunken.
Den Friseursalon kann ich nur wärmstens empfehlen! http://www.salon-scherer.de/

Danach ging es zu meinen Eltern und ich wurde von meiner Schwester und meiner Trauzeugin angezogen. Als ich fertig war stand ich vor dem Spiegel und wusste nicht so genau ob das wirklich ich bin. „Wahnsinn, ich bin die Braut“ sagte ich immer wieder zu mir selbst. Das Gefühl lässt sich nur schwer beschreiben, aber ich war so unheimlich glücklich.

Das geschah währenddessen…

Mein Freund wurde morgens von seinem Trauzeugen abgeholt und sie gingen gemeinsam frühstücken. Danach haben sie sich gemeinsam in unserer Wohnung umgezogen. Dabei zerriss sich sein Trauzeuge das Hemd und musste noch schnell in die Stadt ein Neues kaufen. Männer! Die beiden fuhren dann in die Kirche, bauten den Sektempfang auf und nahmen alle Gäste in Empfang. Also er hatte eindeutig den größeren Stress.

Dann wurde ich vom Hochzeitsauto an die Kirche gefahren. Bei meinen Eltern war es übrigens noch sehr chaotisch. ich habe mich wie bei „Kevin allein zuhause“ gefühlt, kurz bevor die Familie ohne Kevin los gefahren sind. Nein, meine Eltern haben mich zum Glück nicht vergessen!  Obwohl die Beiden eigentlich keinen Stress hatten, da fast alles erledigt war, tilgten sie in nullkommanix meine innere Ruhe. Als ich dann aber endlich im Auto saß, war alles sehr entspannt.

 

Der große Moment

Der schönste Moment ist eigentlich schwierig zu entscheiden aber ein ganz Großer war definitiv der Lauf zur Kirche. Obwohl es regnete war es einfach so magisch und schön. Ich lief ganz langsam um jeden Schritt zu genießen.

Ich weiß noch ganz genau, dass ich Dominic anschaute und er sooooo gerührt da stand. Das war für mich einer der schönsten Momente.

_DSC7610.jpg

 

Der Gottesdienst

Wir haben das Glück einen ganz tollen und lieben Pfarrer zu haben, der das ganze etwas lockerer gestaltete. Ich fühlte mich die ganze Zeit sehr wohl, obwohl das irgendwie schon seltsam war, so im Mittelpunkt zu stehen. Besonders lustig war das Anzünden der Hochzeitskerze… da sie einfach nicht brennen wollte und tada der erste Fleck war auch auf dem Kleid: Ein dicker Wachstropfen!

Magisch war anschließend der Auszug aus der Kirche. Da es beim Einzug regnete und wir aber die ganze Zeit mit dem Rücken zur Tür saßen, haben wir nicht mitgekriegt, dass es aufhörte- und obwohl durchgehend Regen und Gewitter gemeldet war- schien plötzlich die Sonne.

Ein wirklich toller Moment!

DSC_8453

Vorallem weil dadraußen ganz schön viel los war. Viele Kinder und ihre Eltern, sogar die Handballmannschaft haben sich versammelt und Spalier gestanden. DANKESCHÖN!

DSC_8468

Gefeiert wurde dann noch bis spät in die Nacht. Es war eine tolle Stimmung und all unsere Freunde machten mit uns noch die Nacht zum Tag!

Ich könnte jetzt immer so weiter schreiben, aber ich möchte euch ja auch nicht langweilen. Es war für uns einfach wunderschön und klar man kann es nie allen recht machen, aber ich hoffe es hat allen anwesenden Gästen genauso gut gefallen wie uns.

 

Wir danken allen die zu diesem besonderen Tag beigetragen haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s