laura und julian 

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch einmal ein Brautpaar vorstellen. Die zauberhafte Laura kenne ich durch den Kindergarten und ich war, wenn auch nur kurz, bei ihrem standesamtlichen Sektempfang dabei.

Eine wirklich wunderschöne Braut und ich finde ihre Hochzeit einfach etwas besonderes. Nach fast 11 Jahren Beziehung gaben sie sich das Ja- Wort. Es hatte etwas verträumtes und außergewöhnliches, da sie im Januar heirateten. Laura und ich bekamen ziemlich zeitnah einen Heiratsantrag und waren somit beide im Hochzeitsfieber. Bei ihnen ging es aber super schnell, da sie nur drei Monate für ihre Planung hatten. Als sie mir damals sagte, dass sie im Januar heiraten, war ich sehr erstaunt und irgendwie fand ich die Idee sehr cool. Einfach mal was anderes machen.

Nun habe ich mit der lieben Laura ein Interview gemacht und wenn ihr wollt, könnt ihr euch gerne inspirieren lassen.

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Welche Art von Hochzeit habt ihr ausgewählt und wieso?

Hattet ihr ein bestimmtes Motto?

Unsere Hochzeit fand Anfang Januar statt und wir haben uns bewusst für diese Jahreszeit entschieden, auch wenn es für viele ein eher ungewöhnlicher Hochzeitsmonat ist. Wir mögen sehr gerne die Winterzeit, wenn es draußen frostig kalt und verschneit ist und es drinnen erst so richtig gemütlich wird. Unsere Hochzeit stand also unter dem Motto „Winterhochzeit“ und fand in einem eher kleinen und vertrauten Rahmen statt. Gemeinsam mit engen Freunden und Familie wurden wir im Landauer Standesamt getraut und haben anschließend in einer Vinothek in den Abend hineingefeiert. Wir wollten beide keine riesengroße Feier…uns einfach wohlfühlen.

 2. Wo habt ihr euch inspirieren lassen?

Schon vor dem Heiratsantrag habe ich gerne auf Hochzeitsblogs oder bei Pinterest gestöbert, um mich ein wenig inspirieren zu lassen.

Hier sind wir auch auf zahlreiche Ideen zu Deko, Kartengestaltung, Hochzeitstorte, Blumenstrauß, Gastgeschenke, usw. gestoßen. Entschieden haben wir uns schließlich für eine glitzernde Hochzeit im Winter, mit viel gold, silber und weiß. Besonders bei der Tischdeko haben wir dieses Farbthema, welches auch gut zu unserer Location passte, aufgegriffen. Blumensträuße mit weißen Ranunkeln, Nelken und Anemonen, hellbeige Tischläufer, gold-silbernes Konfetti, viele Lichter und kleine Tannenzapfen mit den Tischkärtchen schmückten die Tische und haben eine wirklich festliche Stimmung geschaffen.

 

3. Wie verlief eure Planung? Gab es Schwierigkeiten/Probleme?

Unsere Planung verlief trotz der geringen Vorlaufzeit recht reibungslos und unkompliziert. Dadurch, dass ich mich im Voraus bereits mit der Vorstellung einer Hochzeit beschäftigt und viele Inspirationen gesammelt hatte, konnten wir sehr schnell in die konkrete Planung einsteigen. Sobald feststand, dass es eine Winterhochzeit werden soll, waren Ideen für Deko, Gestaltung, Hochzeitstorte usw. schnell gefunden und umgesetzt.

   

   4. Nun zu den Details..

Gestaltung der Karten, Location, Fotograf, Frisör, Catering, Brautkleid, Hochzeitstorte?

Wie sah die Gestaltung der Karten aus?

Die Gestaltung der Karten stand natürlich auch unter dem Motto „Winterhochzeit“. Wir haben sie gemeinsam gestaltet und dabei winterliche Farben und Motive (Schneeflocken) verwendet. Ein Bekannter Julians besitzt eine kleine Siebdruckwerkstatt in Frankreich und hat die Karten dann für uns gedruckt.

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Wie habt ihr eure Location gefunden?

Wir haben uns zunächst in Landau auf die Suche nach einer Location begeben, jedoch schnell festgestellt, dass dort nichts Passendes für uns zu finden war. Da der Großteil unserer Familie und Bekannten aus dem Raum Pirmasens kommt, haben wir uns dann entschlossen, die Feier dort auszurichten. Mit dem Palavino, einer kleinen Vinothek und Kaffeebar in Rodalben, konnten wir schließlich die perfekte Location für unsere kleine Hochzeitsfeier finden. Wir haben uns auf Anhieb in das gemütliche Ambiente mit Sandsteinwänden, Holzbalken und wunderschönen Kronleuchtern verliebt und wussten sofort, dass wir hier feiern möchten. Zudem ist die Besitzerin super nett, was die weiteren Planungen sehr angenehm gemacht hat. 

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Hattet ihr einen Hochzeitsfotografen?

Die Fotografin, eine Bekannte Julians, hat uns den Tag über begleitet und sowohl die Trauung als auch die Feier festgehalten.

Bei welchem Friseur warst du?

Etwas schwierig gestaltet hat sich die Suche nach einem passenden Friseur. Ich habe insgesamt zwei Salons ausprobiert und mir dort Probefrisuren machen lassen, doch leider haben die Vorschläge nicht meinen Vorstellungen entsprochen. Mir war sehr wichtig, dass ich wie ich selbst aussehe, nicht verkleidet, sondern natürlich. Deshalb habe ich mich letztendlich gegen einen Friseur und für offenes, leicht gewelltes Haar entschieden.

Du hast dich also selbst frisiert? Hat man da nicht Angst das etwas schief geht?

Nein, ich habe es ja zuvor ausprobiert. Aber ein bisschen nervös war ich schon ob es dann an diesem Tag auch so wird wie ich es mir vorgestellt habe.

Wie verlief die Brautkleidsuche?

Als Brautkleid habe ich anfangs ein glitzerndes Abendkleid in hellem graubeige gewählt. Dann habe ich mich allerdings in ein fließendes weißes Brautkleid verliebt und entschloss mich einfach für beide Varianten, das traditionelle weiße Kleid für die Trauung und das glitzernde Abendkleid für die Feier…man heiratet schließlich nur einmal 😉

Glitzernde Schuhe und Schmuck sollten winterlich funkeln und einen Kontrast zu meinem schlichten und schnörkellosen Kleid bilden…meine Ohrringe sind dabei meine absoluten Lieblinge, die ich sicherlich noch bei anderen festlichen Anlässen tragen werde. Julians dunkelblauen Anzug zierte eine weiße Nelke, die wir passend zu meinem weißen Brautstrauß gewählt hatten.

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Welchen Cateringservice hattet ihr? Könnt ihr ihn empfehlen? Wer machte eure Hochzeitstorte?

Für warmes Essen und Fingerfood sorgte ein veganer Cateringservice („Saarbucks“), der von Ehrenamtlichen betrieben wird und seine Einnahmen an Tierschutzprojekte spendet. Das Essen kam bei allen sehr gut an, die Reste des Buffets haben uns außerdem den Tag danach noch sehr versüßt! Begeistert waren wir auch von unserer Hochzeitstorte mit Birnen-Zimt-Füllung, die meine Cousine und Hobbykonditorin in Heimarbeit für uns kreiert hat. Gewünscht haben wir uns eine schlichte Torte mit winterlichem Touch und sie ist ihr sooo gut gelungen!

Am Abend genossen wir neben einigen sehr schönen Beiträgen unserer Familien, Akustiksongs, die wir uns von drei Freunden gewünscht hatten und feierten gemeinsam.

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 10. Was würdet ihr auf jeden Fall wieder so machen?

Wir würden alles genau so wieder machen…die Location, die Gäste, die Feier, der Zeitpunkt. Kurz zuvor war ich sehr nervös und konnte nachts kaum schlafen. Als wir aber mit meiner Familie zum Standesamt liefen und dort auf die anderen Gäste trafen, war ich schon viel ruhiger. Natürlich immer noch etwas nervös, aber wir fühlten uns wohl. Die Feier am Abend war entspannt und ausgelassen und wird uns noch ewig in Erinnerung bleiben.

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 11. Was ist das besondere an eurer Hochzeit?

Eine Besonderheit unserer Hochzeit war sicherlich die Jahreszeit. Im Winter sind wir natürlich das Risiko eingegangen, dass es regnerisch und stürmisch ist. Unsere Hoffnung war eigentlich, dass es ein verschneiter, kalter Wintertag wird, aber dafür waren wir eine Woche zu früh dran. Trotzdem hat uns das Wetter nicht im Stich gelassen, denn pünktlich zum 8. Januar hatten wir wunderbar sonniges und trockenes Hochzeitswetter.

Besonders sind auch unsere Hochzeitsgäste, die die wichtigsten Menschen in unserem gemeinsamen Leben sind und mit denen wir einen so schönen Tag verbracht haben!

 12. Habt ihr Tipps für andere Brautpaare?

Wir denken, dass es immer hilfreich ist, sich nicht zu sehr verrückt zu machen. Das klingt jetzt leichter gesagt als getan, aber eine Hochzeit sollte keinen allzu großen Stress bedeuten. Sich zu verkrampfen und zu hohe Erwartungen, sorgt wahrscheinlich nur für schlechte Stimmung und Enttäuschung und verhindert, dass man diesen besonderen Tag einfach genießt. Wenn es während der Planung etwas stressig wurde oder etwas nicht auf Anhieb funktioniert hat, haben wir uns immer gesagt, dass es halb so wild ist und am Hochzeitstag sowieso nicht alles so läuft wie man es sich vorstellt. Und im Nachhinein kann ich sagen, dass uns das wirklich geholfen hat, locker zu bleiben, Spaß zu haben und eine wunderbare Hochzeit zu feiern!

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Danke liebe Laura und Julian für eure Zeit und das ich euch interviewen durfte!

 

 

 

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2 Gedanken zu “laura und julian 

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