so gelingt die eingewöhnung und der abschied

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich noch einmal das Thema „Eingewöhnung und Verabschieden“ anschneiden. Vielen Eltern stehen nämlich oft etwas überfordert in der Tür, wenn Ihr Kind plötzlich Krokodilstränen aus den Augen wischt.

Alles nur halb so wild- das ist alles ganz normal- macht euch keine Sorgen. Wenn der Abschied zu leicht fällt, wäre das ja auch seltsam, oder?

Aber meistens, sieht man gerade nicht die Bezugserzieherin oder sie ist noch nicht da und die Eltern stehen hilflos da und wissen nicht was tun. Ganz wichtig: Wenden Sie sich an eine Erzieherin. Nicht immer sieht man, was im Flur passiert und das liegt nicht daran, dass man Ihnen nicht helfen will. Gehen Sie also auf die Suche nach einem Erzieher oder einer Erzieherin und erklären Sie die Situation. Meist fällt der Abschied natürlich an dem Tag schwer, an dem Sie pünktlich zur Arbeit müssen und keine Zeit haben.

Also das hilft:

  • Sagen Sie Ihrem Kind, dass Sie bald wieder da sind und es bis zu dieser Zeit hier etwas schönes malen, bauen etc. kann. Laufen Sie mit dem Kind durch den Raum und machen Sie Vorschläge was es machen könnte. Oft kommt auch schon ein Spielpartner dem Kind entgegen und schon sind alle Sorgen vergessen.
  • Sagen Sie Ihrem Kind, wann Sie wieder kommen und seien Sie pünktlich. Das ist ein sehr wichtiger Punkt, denn wenn Sie Ihrem Kind sagen es wird um 14 Uhr abgeholt, dann kann es vorkommen, dass es die Erzieherin frägt, wie viel Uhr wir haben.. und wenn diese dann antwortet, gleich 14 Uhr dein Papa oder deine Mama kommen jeden Moment und Sie dann eben nicht kommen… naja… dann wird es eben am nächsten Tag wieder weinen, den auf Ihre Aussagen ist kein Verlass
  • Erinnern Sie Ihr Kind daran, wie viel Spaß es hier haben kann oder am Tag vorher hatte
  • Es kommt vor, dass man mit der Erzieherin/ dem Erzieher oder auch der Eingewöhnung unzufrieden war. Bitte besprechen Sie das nicht vor Ihrem Kind, denn das führt dazu, dass es sich hier unwohl fühlt. Zeigen Sie dem Kind, dass Sie den Kindergarten schön finden und die Erzieherinnen/die Erzieher nett sind.

Setzen Sie das Kind nicht unter Druck, geben Sie ihm einen Abschiedskuss oder lassen Sie es am Fenster winken. Bei uns gibt es ein „Winkefenster“ hier haben die Eltern, ihr ganz eigenes Ritual mit ihrem Kind. Manche schicken Handküsse, andere winken mit einem Blatt vom Baum oder legen einen Stock, Stein etc. vors Fenster.

Machen Sie sich keine Sorgen- wenn sich ein Kind nicht beruhigt, werden die Eltern darüber informiert. Auch wenn es schwer fällt so zur Arbeit zu gehen, das Kind benötigt eine Struktur. Nehmen Sie es nicht einfach wieder mit, sonst wird es noch öfter weinen, wenn es merkt, dass es dann nachhause gehen darf.

So und jetzt gehen wir einfach mal davon aus, dass Ihr Kind nicht weint, sondern gerne in den Kindergarten geht. Viele Kinder haben eine Phase in denen es Ihnen schwerer fällt und in dieser Phase kann auch Ihr Kind sein.

Seien Sie stark. Es wird vorbei gehen.

Liebe Grüße

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4 Gedanken zu “so gelingt die eingewöhnung und der abschied

  1. Sehr schön und einfühlsam geschrieben. Also den Eltern gegenüber, die ja auch irgendwie ‚eingewöhnt‘ werden müssen.
    Klar das die Eltern sich nach ner unschönen Übergabe den ganzen Tag sorgen. Müssen sie aber meist nicht, da der Reiz von anderen Kindern/Spielzeug grösser ist, und der spross alsbald auf ErkundungsTour geht.
    Feiner Text!

    Gefällt 1 Person

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