erster kitatag-aufregung pur

Hallo ihr Lieben,

die letzten Tage der Kita Sommerferien sind gezählt und für viele Eltern heißt es jetzt:

DER ERSTE KINDGARTENTAG.

Das ist nicht nur für die Eltern sehr aufregend, sondern auch für das Kind und den Erzieher/der Erzieherin. Die meisten Eltern sind sehr nervös, wenn sie das erste Mal in den Kindergarten gehen und somit ist auch das Kind aufgeregt. Ich als Erzieherin bin auch aufgeregt, denn jede Eingewöhnung ist anders und es ist immer aufregend ein neues Kind und die neuen Eltern kennen zu lernen.

Meist kommen Eltern und Kind einmal zum Schnuppern vorbei, um sich die Einrichtung anzuschauen. Das würde ich auch allen Eltern sehr empfehlen- den meist spürt man schon im ersten Moment ob der Kindergarten zu einem passt oder nicht. In den größeren Städten und Dörfer hat man die Qual der Wahl. Es gibt viele Unterschiede- welchen Träger möchte man- möchte man eine kirchliche Einrichtung? Oder wie soll der Kita arbeiten- nach dem offenen oder geschlossenen Konzept? Gibt es pädagogische Schwerpunkte die einem wichtig sind?

All das überlegt man natürlich bevor man das Kind anmeldet. Am besten schaut man sich einfach mal mit dem Kind die umliegenden Einrichtungen an und entscheidet sich anschließend. Oft spürt man schon beim Betreten der Einrichtung, sind wir hier willkommen, begrüßen einem die Erzieher freundlich? Sagen sie auch etwas zu meinem Kind? Zeigen sie Interesse? Natürlich kommt das auch immer auf die Situation an, manchmal ist es eben stressig und die Erzieherinnen sind so beschäftigt, dass sie keine Zeit haben, doch trotzdem glaub ich, spüren Eltern sehr genau ob es passt oder nicht.

Nachdem man dann sich für eine Einrichtung entschieden hat, kommt die Anmeldung und ein erstes Gespräch. Hier wird  einem erklärt, wie die Eingewöhnung abläuft und die formellen Dingen geklärt.

Und schon geht es los.

Aber wie kann man sein Kind auf diesen Tag vorbereiten?

Tipp 1:

Laufen Sie mit Ihrem Kind öfter einmal bei einem Spaziergang an der Kita vorbei. Falls die Kinder draußen spielen, lassen Sie ihr Kind ruhig einmal die anderen Kinder beobachten und bleiben Sie bei Ihrem Kind stehen. Somit können Sie gut ein Gespräch über diesen Ort beginnen.

Tipp 2:

Es ist in den meisten Einrichtungen kein Problem einmal zum Schnuppern vorbei zu kommen. Fragen Sie einfach nach! So können Sie mit Ihrem Kind in aller Ruhe schon einmal die Einrichtung anschauen.

Tipp 3:

Gibt es in ihrer Nähe eine Krabbelgruppe? Den Kindern fällt die Eingewöhnung leichter, wenn sie schon das ein oder andere Kind kennen.

Tipp 4:

Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber. Das hilft dabei, dass das Kind keine Angst hat und erklären Sie was es da erwartet. Viele neue Freunde und ganz viele Spielsachen.

Dann direkt zur nächsten Frage…

Was packe ich meinem Kind ein?

Die meisten Kitas haben eine Liste, was Ihr Kind für den Kindergarten benötigt. Falls nicht, hier eine kleine Sammlung der wichtigsten Dinge:

  • Brotdose: Hier soll etwas Gesundes drin stecken, denn darauf legen wir Wert. Ein leckeres Käse- oder Wurstbrot, ein paar Gemüsestäbchen oder etwas Obst, vor allem etwas das Ihr Kind auch gerne isst.
  • Trinkflasche: Bei uns im Kindergarten nicht, aber in vielen anderen gehört es dazu. Eine Trinkflasche mit Wasser, Tee oder Saftschorle.
  • Kuscheltier: Für viele Kinder am Anfang ein Stück Heimat, ihr Kuscheltier. Es hilft beim Trösten und ist ständiger Begleiter, vor allem in der Eingewöhnungsphase.
  • Schnuller: Falls Ihr Kind noch einen Schnuller nimmt, bringen Sie diesen auch im Kindergarten mit.
  • Pampers, Feuchttücher
  • Zahnbürste: In vielen Einrichtungen werden nach dem Essen die Zähne geputzt- also bringen Sie eine beschriftete Zahnbürste mit. (je nach dem auch eigene Zahnpasta)
  • Schläppchen und Turnkleider
  • Umziehkleider: Ein eigener Beutel mit Umziehkleidern erleichtert das schnelle Umziehen falls mal etwas daneben geht.
  • Hausschuhe
  • Fotos für Garderobe, Geburtstagskalender etc.
  • dicker Ordner: In den meisten Kitas erstellen die Erzieherinnen mit den Kinder ein Portfolio
  • im Sommer: Badekleidung, Handtuch, Sonnenhut und Sonnencreme
  • wetterentsprechende Kleidung (Regenhose, Regenjacke, Gummistiefel)
  • ich glaube das ist erstmal das wichtigste…

Viele Einrichtungen gewöhnen nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“ ein. In Ihrem ersten Gespräch mit der Erzieherin wird Sie Ihnen erklären wie das funktioniert. Das Kind in den Kiga bringen und am gleichen Tag wieder nachhause gehen- so funktioniert das nicht. Viele Eltern müssen sich für diese Phase Urlaub nehmen, denn es kann schon einmal vorkommen das eine Eingewöhnung länger als zwei Wochen dauert. Die Kinder kommen in eine für sie völlig fremde Umgebung und sollen sofort dieser noch fremden Person vertrauen- nein- das ist doch klar das es so nicht geht. Die Eingewöhnung findet sanft statt, wir möchten nicht das Kinder weinen müssen, sie sollen sich freuen und es soll ihnen Spaß machen hierher zu kommen.

Sie sind interessiert, wie das Berliner Eingewöhnungsmodell funktioniert? Besuchen Sie meinen Beitrag dazu.

So und nun wünsche ich allen Eltern, Kindern und Erzieherkollegen einen schönen Start ins neue Kiga-Jahr.

DSC05325

Liebe Grüße

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